Therapien / Diagnostik

 

Therapien

 

Ausleitungsverfahren
Biochemie/Mineralstofftherapie nach Dr. med. Schüßler
Blutegel-Therapie
Cantharidenpflaster-Behandlung
Chiro-Taping/Kinesio-Taping (Aufbringen elastischer Tapeverbände)
Darmsymbiose-Therapie (Regulierung der Darm-Bakterienflora)
Eigenbluttherapie (homöopathisch aufbereitet)
Infusionstherapien (mit Vitaminen, Homöopathika oder rechtsdrehender Milchsäure)
Klassische Homöopathie
Magnetfeld-Therapie
Mikroimmuntherapie (Verabreichung hömöopathisch verdünnter immuneigener Substanzen)
Neuraltherapie/Neuraltherapeutische Behandlungsverfahren
NPSO / Neue Punktuelle Schmerz- und Organtherapie nach Siener
Ohrakupunktur
Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Sauerstoff-Oxyvenierungs-Therapie
(in die Vene verabreichter Sauerstoff nach Dr. med. Regelsberger)
Schiele-Fußbad-Therapie (ansteigende Wärmetherapie von 35-45 Grad Celsius)
Schröpfen/Schröpfmassage
Spenglersan-Kolloid-Therapie

 

Diagnoseverfahren / Laboruntersuchungen

(teilweise in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachlaboren)

 

Ausführliches Erstgespräch einschließlich körperlicher Untersuchung
Blutuntersuchungen
Urinstatus
Stuhldiagnostik
Allergiediagnostik
Diagnostik von Nahrungsmittelallergien
Störfelddiagnostik
Spenglersan-Bluttest
Haarmineralanalyse
Vitamin- und Mineralstoffanalysen

 

Behandlungsschwerpunkte

 

Allergiebehandlung
Abwehr-Schwäche (z.B. immer wiederkehrende Infekte)
Durchblutungsstörungen
Nahrungsmittelallergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Regenerations- und Aufbaubehandlung
Chronische Schmerzzustände (nach Abklärung der Diagnose)
Wirbelsäulen- und Gelenkbehandlungen
Darmsymbiose-Therapie (Regulierung der Darm-Bakterienflora)


Biochemie/Mineralstofftherapie nach Dr. med. Schüßler


Die Biochemie/Mineralstofftherapie nach Dr. med. Schüßler (1821 – 1898) ist eine Therapieform, bei der bestimmte Mineralstoffe verabreicht werden. Dr. Schüßler ging seinerzeit davon aus, dass viele Krankheiten auf einen gestörten Mineralhaushalt zurückzuführen sind. Schüßler verwendete bei seinen Therapien 12 Mineralsalze, die er bei Analysen von Körpergewebe nachweisen konnte.

Er verabreichte sie in homöopathisch potenzierter Form.                                                    
Die damals von Dr. Schüßler verwendeten 12 Hauptmittel wurden in neuerer Zeit um weitere 12 Mineralsalze erweitert, sodass die moderne Biochemie/Mineralstofftherapie mit 24 Mitteln arbeitet.

 

Blutegel-Therapie


Die Therapie mit Blutegeln (Hirudo medicinalis) gehört zu den ältesten Heilmethoden überhaupt. Viele Jahrhunderte
v. Chr. behandelte man im alten Indien Krankheiten mit Blutegeln. Viele Ärzte des Altertums, so auch der Arzt Claudius
Galenus (um 129 - um 200 n. Chr.),  therapierten ihre Patienten mit Blutegeln. Damals kamen diese kleinen Blutsauger vornehmlich bei Kopfschmerzen, Fieber und Knochenschmerzen zum Einsatz. Auch Paracelsus (1493-1541), Arzt und Alchimist der Renaissance, war Verfechter der Blutegelbehandlung.
Anfang des 20. Jahrhunderts gelang es verschiedenen Wissenschaftlern, vor allem 'Franz' und 'Jacobi', den Inhaltsstoff des Egelspeichels zu isolieren. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen brachten noch mehr Inhaltsstoffe hervor. Deren Wirksamkeit ist heute größtenteils bekannt. Der Hauptinhaltsstoff des beim Biss in die Wunde abgegebenen Speichels, das 'Hirudin',  ist wohl am meisten erforscht. Diesem und anderen Inhaltsstoffen schreiben Forscher eine  gerinnungshemmende,  entzündungshemmende,  schmerzstillende oder durchblutungsfördernde Wirkung zu. Davon wussten die Ärzte der Antike noch nichts, waren aber von der Wirkung dieser Therapie überzeugt. Der Abgabe dieser Wirkstoffe aus dem Speichel des Egels in die Wunde und dem Nachbluten der Wunde schreibt man die eigentlich therapeutische Wirkung zu. Ein regelrechter Blutegelboom führte im 18. und 19. Jahrhundert fast zu einer Ausrottung dieser in heutiger Zeit unter Artenschutz stehenden Tiere.
                                                    
In meiner Praxis kommen nur medizinische Zuchtegel (zur einmaligen Verwendung) zum Einsatz. Blutegel zur medizinischen Anwendung sind 'Fertigarzneimittel' nach §2 Abs. 1 Nr. 1 des Arzneimittelgesetzes. In diesem Sinne werden sie auch erst nach genauer Befunderhebung, Untersuchung und Risikoabklärung beim Patienten eingesetzt. Pro Behandlung werden etwa 4 bis 6 Blutegel angesetzt. Der Biss wird wie ein leichtes Zwicken empfunden, ist aber ansonsten nicht schmerzhaft. Während der gesamten Zeit des Saugens der Egel bleibe ich beim Patienten. Nachdem sich die Egel vollgesaugt haben fallen sie von alleine ab. Anschließend werden die kleinen Wunden mit sterilem Verbandmaterial versorgt. Am darauffolgenden Tag erscheint der Patient noch einmal in der Praxis zur Wundkontrolle und zum erneuten Verbinden.  

 

Cantharidenpflaster-Behandlung

Die Behandlung mit  Pflastern oder Verbänden, die vorher mit einer Salbe aus dem Pulver zermahlener spanischer Ölkäfer (Cantharis vesicatoria) bestrichen wurden,  war schon im Mittelalter im arabischen Raum weitverbreitet. Dort nutzte man die hautreizende Wirkung des Käfergifts, um Krankheiten zu heilen. Schon zu jener Zeit  wurde diese Heilmethode als ableitende Methode bei verschiedenen Entzündungen und Entzündungen der Gelenke eingesetzt.
Nach Auflegen des mit dem Salbenwirkstoff bestrichenen Pflasters verbleibt dieses  8-20 Stunden auf der Haut. In dieser Zeit bildet sich darunter eine mit Flüssigkeit gefüllte Blase. Nach Öffnung dieser Blase versorgt man das entsprechende Hautareal  mit einem sterilen Verband, damit es abheilen kann.

 

Chiro-Taping/Kinesio Taping


Der Begriff Kinesio leitet sich von dem griechischen Wort Kinesis (Bewegung) ab. Das dem Englischen entnommene Wort tape heißt übersetzt Band oder auch Klebeband. Chiro hat seinen Ursprung im griechischen Wort cheir (Hand). Es handelt sich um ein therapeutisches Verfahren, bei dem dehnbare Klebebänder mit der Hand aufgebracht werden.
In den 70er - Jahren entwickelte der japanische Chirotherapeut und Arzt Kenzo Kase das Chiro-Taping.  Zur Schmerzlinderung klebte er dehnbahre Tapeverbände über vorgedehnte Muskel- und Gelenkzonen. Bei der Bewegung der verklebten Zonen wird die Haut durch das Tape wellenförmig angehoben und sanft „massiert“. Diesen Effekt nutzte Kase, um damit schmerzende Muskeln und Gelenke zu behandeln.
Heute setzt man diese Methode ebenfalls auch häufig im sportmedizinischen Bereich ein.

Eigenbluttherapie (homöopathisch aufbereitet)


Die Eigenbluttherapie ist seit vielen Jahren eine meiner Schwerpunkttherapien. Auf diesem Erfahrungsschatz basierendwird sie allgemein zum Beispiel bei Allergien oder mangelnder Abwehrkraft, also häufig wiederkehrenden Infekten angewendet.


Neuraltherapie/Neuraltherapeutische Behandlungsverfahren


Die Neuraltherapie wurde von Dr. med. Ferdinand Huneke (1891-1966) und seinem Bruder Walter Huneke entwickelt. Mittels eines Lokalanästhetikums (eines örtlich wirkenden Betäubungsmittels) wird durch eine Injektion an ein Störfeld oder in ein Hautsegment ein lokaler Reiz gesetzt, der, wie Huneke  feststellen konnte, einen Heilreiz mit teilweise erheblicher Fernwirkung darstellt. 1940 beobachtete Huneke das erste „Sekundenphänomen“. Als er einer Patientin in eine alte Narbe am Unterschenkel eine Ampulle eines Lokalanästhetikums injizierte , verschwanden gleichzeitig ihre seit langem bestehenden Schulterschmerzen. Das veranlasste die Brüder Huneke, auf diesem Gebiet noch weitere Forschungen zu betreiben.
Nach Huneke können viele chronische Krankheiten störfeldbedingt sein. Diese Störfelder sollten laut Huneke durch die  Injektion eines Lokalanästhetikums, über den Einfluss auf das Nervensystem, ausgeschaltet werden.
In abgewandelter Form, als neuraltherapeutische Behandlungsverfahren, werden heute die Injektionen teilweise auch mit Kochsalz, homöopathischen Mitteln, Milchsäure oder Ameisensäure durchgeführt. Zu den im weiteren Sinne neuraltherapeutischen Behandlungsverfahren zählt ebenfalls das Setzten von Quaddeln mit einem Lokalanästhetikum (s.o.) mittels einer dünnen Kanüle.

NPSO / Neue Punktuelle Schmerz- und Organtherapie  nach Rudolf Siener


Rudolf Siener (1922 – 1993) entwickelte diese Schmerztherapie im Laufe seiner Tätigkeit als Heilpraktiker. Die NPSO ist ein eigenständiges Therapiesystem, das mit Hilfe eines  Hautwiderstandsmessgerätes die zu behandelnden  Schmerzpunkte ermittelt. Theoretischer Hintergrund ist, dass laut Siener ein Schmerzzentrum über eine energetische Linie mit den maximalen energetischen Punkten in Verbindung steht. Es wird also nicht dort therapiert, wo die Schmerzen sind, sondern in der „Ferne“, an den gemessenen Punkten.  
Therapiert wird auf schmerzfreie Weise mit einem Lichtgriffel oder Lichtflächenstrahler. Bei dem zur Therapie eingesetzten Licht handelt es sich um ein sehr intensives monochromatisches (rein einfarbiges) Kaltlicht. Deshalb nennt man das  hierfür verwendete Gerät auch Monolux-Gerät.                                               
1989 stellte Rudolf Siener erstmalig diese Therapiemethode der Öffentlichkeit vor.   Anfangs behandelte er hauptsächlich Schmerzzustände des Bewegungsapparates, später kam die Organtherapie noch ergänzend hinzu.

Ohrakupunktur


Die erste schriftliche Erwähnung der Ohrakupunktur reicht in das erste Jahrhundert v. Chr. zurück.  Im alten China meinte man Zusammenhänge einzelner Reflexpunkte im Ohr mit korrespondierenden Körperregionen oder Organen zu erkennen. Hippokrates verwies im 4. Jahrhundert v. Chr. auf die Möglichkeit, Krankheiten über die Ohrmuschel zu therapieren. Und bereits vor etwa 2000 Jahren heilten die Perser und Ägypter Kranke mit dieser Methode.
Im europäischen Raum war es der französische Arzt Dr. Paul Nogier, der die Ohrakupunktur weiterentwickelt und verfeinert hat. Er untersuchte die Punkte an der Ohrmuschel systematisch weiter. Dadurch festigten sich für ihn die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Ohrregionen zu bestimmten Organen oder Arealen des Körpers. Seine Arbeiten und wissenschaftlichen Veröffentlichungen fanden 1957 in China wieder Eingang in die dort beinahe nicht mehr beachtete Ohrakupunktur. Die Chinesen schätzten seine Errungenschaften auf diesem Gebiet so sehr, dass sie diese als Basis für die Weiterentwicklung der chinesische Ohrakupunktur nutzten.
Alle heute eingesetzten verschiedenen Systeme der Ohrakupunktur beruhen auf dem gleichen Prinzip, nämlich der Verbindung einzelner Ohrpunkte zu bestimmten Körperorganen oder Körperregionen.

In meiner Praxis verwende ich nur sterile Einmalnadeln. Die Akupunktur wird im Liegen durchgeführt und die Nadeln verbleiben etwa 30 bis 45 Minuten im Körper. Bei bestimmten Beschwerden besteht die Möglichkeit, sogenannte 'Dauernadeln' zu setzen. Diese befinden sich kaum sichtbar unter einem kleinen hautfarbenen Pflaster und verbleiben meist 24 Stunden auf den ausgesuchten Punkten.

Sauerstoff-Oxyvenierungs-Therapie nach Dr. med. Regelsberger


Dr. med. Regelsberger hat nach jahrzehntelanger Forschungsarbeit eine Methode entwickelt, durch die venöse Zuführung von medizinischem Sauerstoff Krankheiten zu behandeln.
Bei dieser Therapie wird kurmäßig reiner medizinischer Sauerstoff genau dosiert,  mittels einer dünnen Kanüle über eine Armvene dem Blut zugeführt. Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass durch diese Zufuhr von Sauerstoff die Bildung von gefäßerweiternden Stoffen angeregt wird. Umfassende Forschungsarbeiten und jahrzehntelange Erfahrung haben den Entwickler dieser Methode veranlasst, diese Therapie unter anderem bei verschiedenen Formen von  Durchblutungsstörungen einzusetzen.                                                      
Die Behandlung wird im Liegen durchgeführt - mit langsam ansteigender Dosierung der Sauerstoffmenge.

Schröpfen/Schröpfmassage


Die Therapiemethode des Schröpfens geht auf eine jahrtausendealte Tradition zurück. Mit ihr therapierte schon der griechische Arzt Claudius Galenus, auch Galen genannt (um 129 – um 200 n. Chr.), ebenso wie Heilkundige der alten indischen Medizin.                                                    
Mit Hilfe eines Gummiballs oder indem man das Schröpfglas kurz über eine kleine Flamme, z.B. die eines Feuerzeugs hält, erreicht man einen Unterdruck, wenn man das Glas schnell auf die Haut aufbringt.  Die eingesaugte Haut rötet sich. Bestreicht man die Haut vorher mit Massageöl, lässt sich das Glas mit der eingesaugten Haut hin und herschieben, also massieren.  Die Schröpfzonen selbst befinden sich hauptsächlich auf dem Rücken.  


Spenglersan Kolloid-Therapie/Spenglersan-Bluttest


Dr. med. Carl Spengler (1860 – 1937) entwickelte neben seiner Tätigkeit als praktizierender Arzt die später nach ihm benannte Spenglersan-Immuntherapie. Er arbeitete und forschte in der Praxis seines Vaters Dr. Alexander Spengler in Davos.
In dieser Zeit veröffentlichte er etliche Abhandlungen über die Tuberkulose. Davon erfuhr der auch heute noch bekannte Arzt Robert Koch. Er ermöglichte es Spengler, mit ihm gemeinsam in seinem Institut in Berlin an dieser Thematik zu arbeiten. Während ihrer gemeinsamen Arbeit an einem Tuberkuloseimpfstoff beobachtete Dr. Spengler, dass Patienten, wenn sie an Mischinfektionen erkrankt waren, der damals noch in den Kinderschuhen steckenden Tuberkulosetherapie nur schwer zugänglich waren. 1895 übergab Robert Koch sein Original-Tuberkulin Dr. Spengler, damit dieser die begonnenen Forschungen weiterführen konnte. Sein Ziel war es, Krankheiten dadurch zu heilen, dass er in verdünnter Form seine  von  ihm entwickelten IK-Präparate (Immun-Körper) verabreichte.
Sein erstes erfolgreich in der Tuberkulosetherapie eingesetztes Präparat wurde später Spenglersan  Kolloid T genannt.
Dem folgten in späteren Zeiten weitere Kolloide, die alle nach dem gleichen Grundprinzip entwickelt wurden.  
Kurz vor seinem Tod übertrug Dr. Carl Spengler alle Präparate, Rezepturen sowie seine gesamten wissenschaftlichen Arbeiten seinem Mitarbeiter und späteren Firmengründer Paul A. Meckel.                                             
Heute sind 10 Spenglersan Kolloide Basis der Spenglersan-Immun-Therapie und des Spenglersan-Blut-Tests, der in der Praxis durchgeführt werden kann.
Die Spenglersan Kolloide werden größtenteils in die Haut des Unterarms eingerieben, einige werden auch oral verabreicht oder in Form eines Nasensprays.